Die Greina Hochebene
Die Greina, Rätoromanisch Plaun la Greina, ist eine ungefähr sechs Kilometer lange und einen Kilometer breite Hochebene auf 2200 m ü. M. Die Biotopenvielfalt ist aussergewöhnlich und einzigartig. Aus diesem Grund wurde die Greina Ebene als Schutzzone ins Bundesinventar aufgenommen. Sie gehört heute zu den Landschaften und Naturdenkmäler der Schweiz mit nationaler Bedeutung.
Die Landschaft der Greina gehört zu den wenigen noch naturbelassenen zusammenhängenden Gegenden der Schweiz. Das verdankt sie nicht zuletzt seiner Abgeschiedenheit. Nur zu Fuss und erst nach einer mehrstündigen Wanderung gelangen Naturliebhaber in die einsame Gebirgslandschaft. Es ist ein absolut baumloses Gebiet und in der weiten Naturlandschaft findet das Auge kaum Anhaltspunkte für räumliche Distanzen.
Der Tessiner Wissenschaftler Plinio Grossi beschreibt die Greina Ebene als «geologisches Museum, botanischen Garten, Berginsel, Wunderkorridor und Überraschungsschaufenster».
  Die Hochgebirgslandschaft Greina liegt zwischen der Val Lumnezia und dem Val Sumvitg im Norden und dem Bleniotal im Süden (Kanton Tessin). Diese drei Täler sind nur über die Greinaebene miteinander verbunden. Keine Strasse und keine Bergbahnen, sondern Wanderwege verknüpfen die Nachbarn miteinander.


Wanderung von Vrin zur Terrihütte.

Der Übergang an der Schnittstelle zwischen der Alpennord- und Alpensüdseite über den Pass Diesrut und Greinapass war früher eine der wichtigsten Routen vom Vorderrhein ins Tessin. Die Vriner Viehzüchter trieben ihre Ochsen über die beiden Pässe, um sie auf den Märkten in Mailand gewinnbringend zu verkaufen. 2015 wird die einzigartige Tundralandschaft Teil des neuen Nationalparks Parc Adula.
Vom Wanderparkplatz Parvalsauns, 1630 m, folgen wir zunächst dem ungeteerten Wirtschaftsweg und verlassen ihn nach 3 Minuten geradeaus in einen gut ausgetretenen Wanderweg, der sich die rechte Seite eines Tales zur Alp Diesrut, 1899 m, hinaufzieht. Weg und Tal schwenken nun nach Westen, von der vor uns liegenden Passhöhe rauschen Wildbäche zu Tal. Nach fast zweistündigem, recht anstrengendem Anstieg erreichen wir die Steinsäule am Pass Diesrut, 2428 m. 5 Minuten nach der Passhöhe ergibt sich ein erhabener Blick auf die von Schnee bedeckten Bergen eingerahmte Greinaebene. Nach weiteren 5 Minuten biegen wir links in Richtung »Passo della Greina« ab (wer nicht genügend Zeit hat, geht geradeaus zur Brücke über den Rein da Sumvitg hinab und erreicht von dort die auf einer Bergkuppe thronende Terrihütte).

Die Terrihütte

ist der ideale Ausgangspunkt für unvergessliche Wanderungen durch die Tundra der Greinahochebene. Die Hütte ist im Jahre 2007 vom Vriner Architekten Gion A. Caminada umgebaut worden und wurde dadurch zu einem architektonischen Juwel. Die Terrihütte ist bei guten Bedingungen über Ostern geöffnet sowie im Sommer von mitte Juni bis mitte Oktober, die Terrihütte ist der ideale Ausgangspunkt für unvergessliche Wanderungen durch die Tundra der Greinahochebene. Die Hütte ist im Jahre 2007 vom Vriner Architekten Gion A. Caminada umgebaut worden und wurde dadurch zu einem architektonischen Juwel. Auf einem grünen Hügel, auf 2170 m ü. M. liegend, bietet sie einen wunderschönen Ausblick durch das Val Sumvitg bis zum Tödi. Ob mit Freunden, Familie oder auch mit Ihrem Verein, lassen Sie sich bei uns verwöhnen und geniessen Sie die gastliche Hüttenatmosphäre und die mit Liebe zubereiteten Speisen.